Standard Alu – ein außergewöhnlicher Verein mit Tradition. Es gibt nur eine Sache, auf die wir so häufig angesprochen werden, wie auf unsere hoch entwickelte Spielkultur: Auf unseren Namen. Und das geht meist so: “Standard wer? Alu? Was soll das denn? Und wieso Überhaupt Standard? Ich kenne nur Standard Lüttich.” Dabei ist das alles doch ganz einfach.
Mitte der Neunziger Jahre versammelten sich, wann immer es Schule und das Dunkelwerden zuließen, Fußballhungrige auf dem Grandacker in der Hegestraße, gegenüber des Gymnasium Eppendorf. Egal, ob Schnee, sengende Hitze oder Dauerregen – die Jungs kickten, bis nichts mehr ging. Zunächst sollte der Ball natürlich ins Tor. Doch das ward schnell zu langweilig, zu einfach, zu gewöhnlich. Fortan erhöhten deshalb nur noch Treffer ans Gebälk den Spielstand. Zappelte das Netz, gab’s nur einen Abstoß.
Diese Regeländerung sagte den Spielern zu, übte sie doch das Zielen und Treffen sehr. Die Antwort auf die nach kurzer Zeit rhetorische Frage zu Spielbeginn “Alu?” lautete stets “Standard!”. Und weil es andersherum besser Über die Lippen kommt, ist seit der Gründung von Standard Alu im Jahr 1998 ein fester Begriff – und die Mannschaft ein respektierter und gefürchteter Gegner in der Hamburger Fußballwelt.